Re: Frage an die Profis


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Gesendet von Boris am 13. September 1999 um 07:57 Uhr:

Dies ist eine Antwort auf: Frage an die Profis gesendet von Heiko am 12. September 1999 um 22:37 Uhr:

OK, hier ist zunaechst mal der typische Perlpilz, gut characterisiert durch 1) Rosabrauner Hut mit grauen groben Huellresten, 2) Glatter Hutrand 3) Roetendes Fleisch in Madengaengen (!), 4) Glatte ruebenartige Knolle 5) oberseits geriefter hoch ansetzender Ring, bei var. annulosulphurea ist der Ring schoen gelb. Essbar!

Dann die typische Version des grauen Wulstlings, Amanita Spissa var. spissa, mit 1) hellgrauem mit groben grauen Huellresten bedeckten Hut. 2) glattem Hutrand 3) Weissem unveraenderlichen etwas nach Kartoffeln riechenden Fleisch 4) Glatter ruebenartiger Knolle wie beim Perlpilz (!), 5) hoch ansetzendem gerieften Ring (!).
Amanita spissa var. excelsa ist nicht selten und in manchen Ecken sogar haeufiger. 1) Grauer Hut mit glattem Rand, schon recht frueh ohne Huellreste. 2) Stiel lang und schlank, Knolle glatt und ruebenartig, steckt tief im Boden. 3) Fleisch wie oben 4) Ring wie oben. Beide Varianten sind essbar.

Amanita pantherina schliesslich hat: 1) Hell- bis Dunkelbrauner Hut mit feinen weissen an den Fliegenpilz erinnernden Huellresten. 2) Geriefter Hutrand 3) Weisses ziemlich geruchsloses nicht faerbendes Fleisch 4) Eine deutlich abgesetzt gerandete Knolle (!) 5) Einen schmalen ungerieften Ring im oberen Stieldrittel. Giftig.
In Bergregionen waechst gelegentlich die var. abietinum die gefaehrlicher ist, da wegen des kompakten Wuchses leichter mit A. spissa var. spissa zu verwechseln. 1) Hut dunkelbraun mit feinen weissen Huellresten 2) Hutrand glatt 3) Fleisch wie oben 4) Knolle wie oben 5) Ring wie oben. Giftig wie A. pantherina.

Guten! Boris


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