Re: Gesetzesänderung - wie?


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Gesendet von Bruno am 08. Oktober 1999 um 15:52 Uhr:

Dies ist eine Antwort auf: Gesetzesänderung - wie? gesendet von Boris am 08. Oktober 1999 um 15:11 Uhr:


Hallo Boris,
ich seh die Notwendigkeit nicht. Ich begrüße es, wenn Leuten ein Zentner Pilze abgenommen wird (siehe andere Meldung).Wer so viel Pilze klaut, frißt auch Nachtigallen!
Der von Pilzen leben will, soll sie züchten. Die Pilze enden ja doch nur als Glaskonserve zu 6Mark80 die 200 ml.

Das hat nichts mit der Problematik der Lebensraumzerstörung zu tun. Das denken nur die Gesetzesmacher und wir wissen es vielleicht besser.
Ich würde mich bedanken, wenn hier professionelle Sammler herumschwirren würden, alles abgrasen und ich könnte dann meine kleine Portion hinterher
zu "Marktpreisen" kaufen. Das die Regelungen und damit zusammenhängende Strafen vielleicht oft zu unverständlich und nicht nachvollziehbar sind, liegt am System.

Justiz hat dafür dazu zu wenig mit Ökologie zu tun.Hier zählt nur die Mechanik von Störung der Ordnung und Strafe dafür. Nach dem Muster der Straßenverkehrsordnung.

Beim Autofahren akzeptieren wir doch auch Tempolimits und fahren nicht extra schnell um gegen den Landschaftsverbrauch beim Strassenbau zu kämpfen.

Der SICHTBARE Pilzreichtum mancher Gegenden ist ein Phänomen, das es zu schützen gilt weil es das wert ist und wenn nur von einem naturästhetischen Standpunkt aus betrachtet.
Egal obs die Fruchtkörper sind, ich kann das Myzel nicht sehen.
Ich habe noch nie einen Konflikt gehabt mit irgendeiner Mengenbegrenzung.Und bin trotzdem satt geworden an Pilzen.

Bruno





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