Champignons


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Gesendet von Boris am 23. Oktober 1999 um 17:48 Uhr:

Dies ist eine Antwort auf: Zubereitung Lepista personata und sicheres Kennzeichen für Agaricus Arvensis? gesendet von Birgit am 22. Oktober 1999 um 19:09 Uhr:

: Hallo ihr,
: Wie bereitet man den Lilastiel-Rötelritterling am besten zu? Tut ihm Braten gut?
: Champignonfund auf der Wiese: feinfaseriger, leicht bräunlich angelaufener Hut schon bei geschlossenen Exemplaren. Stielbasis nicht zugespitzt. Scheitel auch bei jungen Exemplaren nicht abgeflacht. Nicht gilbend, wenn aufgeschnitten oder gedrückt. Sieht eindeutig ganz anders aus und ist größer als die auch vorhandenen Wiesenchampignons. Ganz leichter Anisgeruch. Ring hängend, unterseits zahnradartig aufgespaltet.
: Resultat: ein Agaricus Arvensis, der nicht gilbt, keinen reinweißen Hut und keinen abgeflachten Scheitel hat? Welche Merkmale in den Pilzbüchern müssen eigentlich zwingend erfüllt sein, welche nicht?
: Wiesenchampignons denken z.B. auch nicht immer dran über den Lamellen zu röten, bei mir tun sie das nur, wenn sie gut durchfeuchtet sind.
: Etwas entnervt
: Birgit

Hi, Birgit! Champignons sind leider auch nicht einfach zu bestimmen, es gibt etwa 60 Arten. Irgendeine Art passt immer aber oft braucht man viel Geduld zum Bestimmen. Ich kenne auch nur etwa 10 der 60 Arten gut. Es ist zwar gerade noch moeglich mit jahrelanger Erfahrung Champignons ohne Mikroskop zu bestimmen, aber schwer. Selbst mit Mikroskop ist es eine Geduldsarbeit. Also lass dich nicht entmutigen, in der (Sammel-)Praxis genuegt es die schwach giftigen Arten auszugrenzen.
Gruss, Boris


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