Gesendet von tom am 25. November 1999 um 17:09 Uhr:
Dies ist eine Antwort auf: Re: Fragen an Georg, Boris u.a.Experten gesendet von Andreas Gminder am 24. November 1999 um 01:31 Uhr:
:: Dazu habe ich einen Waldbauproffessor (Freiburg)
: Meinst du den Dr. Bücking?
Nein, Hanisch
:: und meinen Bodenbiologieprof aus der Bodenkunde in Hohenheim befragt, und beide waren sich einig: Der Einfluß des Bodens auf das Pilzwachstum wird wahrscheinlich höher sein als bisher angenommen, das Problem sei, daß darüber so gut wie nichts bekannt sei.
: Das ist auch meine Meinung! Aber wie soll man die Lösung der anstehenden Fragen angehen? Man kann eben die meisten Pilze nicht unter Laborbedingen ziehen und dann auch noch den in freier Natur vorhandenen Konkurrenzdruck simulieren, der m. E. nach auch eine sehr große Rolle spielt.
Hmm, über das streng wissenschaftliche Vorgehen hab ich mir noch keine Gedanken gemacht, weil das schon nach Arbeit riecht- wollte erst mal abklopfen, ob an dem Gedanken was dran ist.
Ich habe mir bisher vorgestellt, nächste Saison mit dem Bodenprobennehmer in den Wald zu gehen, und im Prinzip eine Transsekte zu ziehen, mit Proben in direkter Nähe von Pilzvorkommen, zusätzlich Aufnahme von Pflanzensoziologischen Daten.
Aus meiner (bescheidenen) Erfahrung kann man etwa mit 10-15 Ansprachen/Tag rechnen. Nach ein paar Wochenenden wäre vielleicht eine Tendenz zu erkennen...oder eben auch nicht.
Würde mich über Reaktionen zur Machbarkeit/Unmöglichkeit dieser Idee freuen,
Gruß, Tom