Re: Notwehr im Wald


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Gesendet von Bruno am 02. Dezember 1999 um 12:05 Uhr:

Dies ist eine Antwort auf: Re: Notwehr im Wald gesendet von Boris am 02. Dezember 1999 um 10:31 Uhr:


Hallo Boris,

ich ärgere mich über Deinen Beitrag und nehme dazu Stellung:

Hunde sind kein Problem, wenn sie als "Machtsymbol für Möchtegern..." gehalten werden. Nur wenn sie tatsächlich welche sind. Ich glaube, für Dich sind sie wegen des ersteren ein Problem.

Einem Hund ein irrationales Verhalten zuzuschreiben, gelingt nicht jedem. Ich nehme an, Du meinst das grundsätzlich? Gilt das auch für zB Blindenhunde, die menschlich reagieren müssen? Hälst Du einem lawinensuchhund vor, dass er mit seinen Fähigkeiten zwar nützlich aber doch irrational handelt?

Latenter Jagdtrieb der Tiere! So ein Schwachsinn! Was Deine Bekannten Dir auch immer erzählen (gestern wars ein Beobachter, der einen Kampf zwischen einem Hundemonster und einem säbelschwingenden Samurai gesehen haben will).

Wenn meine kleine Tochter und ihren Freunden allein mit ihrem/unseren Hund unterwegs ist, bin ich immer noch beruhigter, als wenn es ein mit Gaspistole, Bullenschocker, Armbrust, Backstein, Pilzmesser (feststehende Klinge eigentlich?) und, was hast Du noch alles an nicht destruktiven Waffen- was ist das eigentlich ?- und destruktiven empfohlen, bewaffneter "militanter Pazifist" wäre. Der Hund behält die Nerven nämlich. Der hat genug Selbstbewußtsein ohne äußeres Zeichen oder sonstige Hilfsmittel.

Das ein Hund gefährlich werden kann bzw eine potenzielle Gefahr wegen seiner Zähne darstellt, ist ja klar. Es bleibt aber jedem so viel freigestellt, solche Gefahrenpunkte soweit wie möglich von vornherein aus dem Weg zu gehen , wie es gerade möglich ist. Ich nähere mich auch keinem Pferd von hinten so gern und ich laufe auch nicht mit geschlossenen Augen über die Autobahn und mein Eis lutsche ich nicht vor dem Bienenstock (was wissen Deine Bekannten über kolumbianische MÖRDERbienen ?)

Gas, Elektrogeräte und Betäubungsgewehre rufen also nach Deiner Meinung "keine bleibende Verletzungen" hervor? Laß Dich mal in einem entsprechenden Fachgeschäft interessehalber imprägnieren und malträtieren. Ich wette, Du erinnerst Dich Dein ganzes Leben daran!

Erläutere mir doch mal bitte die " gegenwärtige juristische Situation" zur Hundehaltung in Deutschland. Du scheinst ja ein echter Spezialist darin zu sein.

Zu Deinen PS : die Häufchen : da geb ich Dir recht, das macht Spass.
Euer Hund: 1. Wer Kinder richtig erziehen kann, hat auch keine Hundeerziehungsprobleme und umgekehrt, sag ich mal so. Und aus Dir ist ja auch was geworden.
Aber Erziehungsfehler können schon korrigiert werden.
Wenn es trotzdem ein gewichtiger Fehler war : warum habt Ihr ihn nicht einschläfern lassen? Unter dem großen Selbsteingeständnis einen Fehler gemacht zu haben? Oder hat den Fehler nicht jeder erkannt?


Bruno




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