Gesendet von Boris am 08. Dezember 1999 um 21:35 Uhr:
Dies ist eine Antwort auf: Re: Falsche Edelsteinsorte 8-) gesendet von MUFTI am 08. Dezember 1999 um 20:51 Uhr:
: Diamanten sind dagegen auch im Labor nicht
: so einfach herzustellen.
: Fuer industriell eingesetzte Diamantschleifer
: werden haeufig immer noch Naturdiamanten
: eingesetzt...
Der Comic bezieht sich ja auch auv kuenstliches Verknappen, was mit lokal beschraenkten Naturvorkommen wunderbar klappt. Gut zu beobachten ist das z.B. in Suedamerika, da haben die Minengesellschaften mit Waffengewalt alle reichen Vorkommen in ihrem eigenen Besitz waehren die armen Gajimperos fuer drei Staubkoerner gruppenweise im Quecksilber waten muessen. Es gibt immer geographische Regionen in denen etwas besonders haeufig ist, z.B. Opale in Australien, Diamanten in Suedafrika - und Perigord-Trueffeln im Perigord (und nur da! 8-). Der Rest ist oftmals eine Verteilungsfrage.
Zu deinem Argument mit den geschaedigten Eichen muss ich leider naiverweise sagen, dass ich hier keinen Zusammenhang sehe. Meiner Meinung bildet ein Baum solange er noch lebt auch Mykorrhiza aus. Ich habe in diesem Jahr in meinem Xerothermwald die groessten Mengen Sommersteinpilze gesehen, dazu viele seltenere Eichensymbionten. Der Perigord ist meines Wissens kein ausgesproches Industriegebiet, die Baeume sind also wohl kaum in einem schlechterem Zustand als in der Pfalz.
Food for thought, Boris