Re: Pfeffermilchling


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Gesendet von Thomas Pruß am 12. Oktober 1999 um 12:17 Uhr:

Dies ist eine Antwort auf: Re: Pfeffermilchling gesendet von MUFTI am 11. Oktober 1999 um 18:33 Uhr:

: : Kann man den Wolligen Milchling oder Pfeffermilchling nun essen oder nicht. In den Pilzbüchern steht, er sei giftig oder zumindest ungenießbar. Andererseits kenn ich Leute (mit pommerscher Herkunft), die den Pilz essen und immer noch gut gedeihen.

: Ich kann nur fuer den Pfeffermilchling reden:

: Roh ist der extrem scharf und deshalb hoechstens
: als Wuerzpilz zu gebrauchen. Wenn man ihn lange
: genug braet, verliert er allerdings seine Schaerfe.

: Zumindest fuer mich ist er dann immer noch keine
: Gaumenfreude. Nach meinem ersten und einzigen
: kulinarischen Experiment habe ich beschlossen,
: ihn beim naechsten Mal stehen zu lassen...

: In meinem Minipilzbuch steht der echte Pfeffermilchling
: (Lactarius Pergamentus) unter essbar, mit dem Nachsatz:
: Der Pfeffermilchling gilt bei uns als ungeniessbar,
: ist es aber nicht. Ungarische Hirten und Zigeuner
: kreierten den "Ungarischen Pfefferpilz".

: Leonie hat allerdings ein Rezept fuer diesen Pilz,
: vielleicht sollte sie mal dazu was sagen....

: Uebrigens gibt es noch einen Pilz ("grubiger Milchling"
: oder so, ich muesste mal genau nachschlagen), der bei
: uns als ungeniessbar gilt, aber im Ostblock als
: Konservenpilz benutzt wird....

Oh, oh, jetzt weiß ich endlich, woher diese verwirrenden Angaben stammen. Den Grubigen Milchling kenne ich auch, und auch die Angaben über ihn.
Naja, man muß ja nicht jeden Pilz essen, obwohl, wenn da im Wald so eine Horde von mächtig fetten Ex. ’rumsteht, dann überkommt es einen schon mal.
Vielleicht schreibt Leonie was dazu.
Tschö
Thomas


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