Gesendet von Markus H. am 25. Oktober 1999 um 08:38 Uhr:
Dies ist eine Antwort auf: Re: Nebelkappen - Verwechslung gesendet von Boris am 24. Oktober 1999 um 19:29 Uhr:
: : Hallo.
: : Ich habe von meinem gestrigen Streifzug durch den Taunus einige Nebelkappen, 'Lepista nebularis' mitgebracht. Ich habe den Pilz letzes Jahr öfters in grossen Mengen gesehen. Er wächst oft in Hexenringen von 2m Durchmesser und 20-30 Pilze, einige 10-15cm im Durchmesser. Bisher habe ich sie immer stehen gelassen, da ich sie nicht kannte. Jetzt habe ich sie also zum ersten Mal gesammelt, bin mir aber immer noch nicht ganz sicher. Was gibt es bei diesem Pilz zu beachten, und hat er event. gefährliche Doppelgänger? Wie bereitet ihr Nebelkappen zu? In meinem Pilzbuch ist davon die Rede, das einige Leute in schlecht vertragen. In einem älteren Buch ist er gar als nur 'bedingt essbar klassifiziert'.
: Zum Thema Verwechslung: Mir faellt nur ein klassischer Doppelgaenger ein: Der Riesenroetling. Im Gegensatz zur Nebelkappe hat dieser seltene, auf Kalkboden wachsende Pilz keine herablaufenden Lamellen sondern gerade angewachsene, die von den Sporen roetlich gefaerbt werden. Vor allen bei noch unreifen Pilzen soll die Aehnlichkeit gross sein. Aber der Pilz ist wie gesagt recht selten und tritt auch mehr im Sommer auf. Er hat nicht den widerlich parfuemartigen Geruch der Nebelkappe, sondern soll nach Mehl riechen. Wenn man den Gestank der Nebelkappe erst mal im Kopf hat, kann man sie wohl sogar mit geschlossenen Augen bestimmen... :-)
: Gruss, Boris
Hallo !
Der Riesenrötling ist, sogar in unseren kalkigen Breiten, sehr selten.
Ich fand einige Exemplare auf kalkreichem Dolomit im lichten Fichtenwald mit Strauchbuchen.
Ciao
Markus H.