Gesendet von Kerstin am 17. November 1999 um 08:35 Uhr:
Dies ist eine Antwort auf: Re: Vergiftungsfall mit Sambucus nigra gesendet von Thomas Pruß am 16. November 1999 um 15:25 Uhr:
: :
: : Hallo Boris und Thomas,
: : das mit der absolut treibenden Wirkung von frischem Holundersaft konnte ich auch schon beobachten (hab mal damit den Vater einer Freundin ziemlich ausgehöhlt). Ich habe aber mittlerweile festgestellt, dass absolut frischer Saft bzw stark gekühlter nicht diese verheerende Wirkung oder zumindest eine abgeschwächte zeitigt.
: : Es hängt irgendwie mit den Gärprozessen zusammen, so ein reisiger Holunderwein ist schon nur was für die taffsten.
: : Ein ausgegorener H-wein ist jedoch eine Spezialität, die ich gern annehme , der Saft auch ein schönes Schwitzmittel.
: : Bruno
: HOLUNDERWEIN????????? :-o
: Thomas
Hallo Thomas,
Holunderwein ist ein wirklich guter Rotwein
(und nicht nur ein Ersatz für die Franzosen).
Ich lasse die Beeren, wegen der Toxine, einmal
kurz aufkochen. Es folgt eine Maischegärung,
die Maische wird nach ein paar Tagen abgepresst,
den wein in einen Ballon füllen und ausgären lassen.
Auf Flaschen füllen. Nach einer längeren Lagerzeit,
gern ein-zwei-drei Jahre ist das Sehr lecker.
zum Wohle
Kerstin
P.S.: Auch meine Erältung kuriere ich mit Hilfe
von Sambucus aus, mit Frau Holle (Hollerbusch) im Bunde.
Köstlich ebenfalls H.-Punsch und H.-Suppe in Verbindung mit
Äpfeln -