Gesendet von Boris am 21. November 1999 um 17:59 Uhr:
Dies ist eine Antwort auf: Gefrorene Schwefelköpfe gesendet von hajo am 21. November 1999 um 12:40 Uhr:
Hi! Ich wuerde groesste Vorsicht empfehlen (siehe den Vergiftungsfall durch verdorbene Pilze von Harry.) Eingefrorene Pilze solltest du grundsaetzlich meiden, allenfalls wenn sie erst in der vorherigen Nacht gefroren und seitdem nicht mehr aufgetaut sind hat man noch die Garantie dass das Pilzeiweiss noch nicht in Zersetzung uebergegangen ist. Auch Austernpilze koennen bei sehr starkem Nachtfrost beschaedigt werden, bereits zusammengefallene Pilze auf keinen Fall nehmen! Nur Samtfussruebling und Judasohr scheinen auch nach grosser Kaelte noch weiterwachsen zu koennen, die Pilze sollten aber nach dem Auftauen noch frisch aussehen.
Was Leonie meint, ist wohl mehr dass es auch im Winter auch mal ein, zwei frostfreie Wochen geben kann in denen dann auch Spaetherbstpilze sich mal wieder in die Waelder verirren. In meiner warmen, schneearmen Rheinschiene kommt das nicht selten vor. Wenn also jemand das Glueck hat im Winter ein Bueschel frische graue Schwefelkoepfe, Schneeritterlinge oder Frostschnecklinge zu finden: Guten Appetit!
Gruss, Boris