Gesendet von Boris am 09. Dezember 1999 um 09:50 Uhr:
Dies ist eine Antwort auf: Re: Auflösung in sämtliche Bestandteile... gesendet von Markus H. am 08. Dezember 1999 um 22:00 Uhr:
Hi, Markus.
: Aufgrund Deiner Ausführungen, Meldungen (Postings), und natürlich Homepage (mach weiter so) hat sich bei mir der Verdacht bestärkt, daß Du (neben Amanita u. Boletus) ein Macrolepiota-Fan bist.
: Deshalb meine (unsachliche, vielleicht unnötige) Bemerkungen. Ich bin z.B. ein Fan der Russula :-)
Eigentlich bin ich Fan von allen Pilzen, die sich makroskopisch einigermaßen gut auseinanderhalten lassen. Ich habe noch kein Mikroskop, will mir auch keins anschaffen solange ich im Büro den ganzen Tag sitzen und in die Röhre glotzen muß, habe ich keine Lust, das auch noch in meiner Freizeit zu tun.
Daher kenne ich auch nur die Russula-Arten, die sich gut erkennen lassen (cyanoxantha, virescens, chloroflava, violipes, aeruginea, nigrescens etc...). Bei den braun- und rothütigen Arten wird's dann schnell kritisch. Harry's Kohlehalde ist ein Mekka für rothütige Täublingsarten, als mikroskoploser Anfänger verliert man hier schnell die Orientierung...
: Wie groß waren eigentliche Deine M.venenata; Ich fand eine vermeintliche venenata vor drei Jahren in einem humus - u. laubreichen Alt-Buchenwald. Größe etwa 25 cm Hutdurchmesser mit fast 2 cm dickem Stiel. Sie ähnelten sehr stark der Zeichnung in Bons Pareys Buch der Pilze. Leider konnte ich damals wegen eines herannahenden Gewitters nicht genauer schauen (und umschneiden wollt ich Sie nicht).
Die Exemplare die ich fotografiert habe, waren noch recht jung, dafür aber typisch ausgebildet (wenn man davon absieht, daß mir bei dem liegenden Exemplar der Ring verlustig ging :-( ) Ich fand jedoch einmal auf einem angrenzenden aufgelassenem Spargelfeld, etwa 30 m vom besagten Komposthaufen entfernt ein altes Exemplar mit etwa 20 cm Hutdurchmesser.
Gruß, Boris