Gesendet von Leonie am 14. Dezember 1999 um 10:27 Uhr:
Dies ist eine Antwort auf: Re: Kochbuchsammlung gesendet von Karl am 13. Dezember 1999 um 20:09 Uhr:
: : Hallo ihr Lieben,
: : wie wärs denn wenn wir hier mal alle Pilzkochbücher auf einem Fleck sammeln würden? Mir hängt nämlich manchmal das ewig gleiche Einerlei etwas zum Hals heraus.
: : Vielleicht könntet ihr sogar Kommentare bezüglich der Brauchbarkeit der Bücher geben.
: : Und v.a. auch der momentanen Verfügbarkeit, die Pilze für Feinschmecker von Carluccio sind z.B. scheinbar im Moment vergriffen?
: : Falls Georg möchte, könnte er die gesammelten Bücher ja noch zu seinen Buchtips nehmen.
: : Also los! :-)
: :
: : Birgit
: Hallo Birgit,
: ich habe 2 Pilzkochbücher:
: 1. Laux, Hans E. und Helga: Kochbuch für Pilzfreunde. ISBN 3-440-04818, Stuttgart (Franck/Kosmos) 1980. Das wird wohl vergriffen sein. Gefällt mir gut, weil man das alles als Otto-Normalverbraucher auch nachkochen kann.
: 2. Maag, Thuri: Kochen mit Pilzen. Augsburg (Weltbild) 1995. ISBN 3-310-00197-0. Gibts derzeit in Kaufhäusern für DM 12,95. Tolle Rezepte! Jedoch sind die wohl eher etwas für fortgeschrittene Köche bzw. Köchinnen. Für Leonie ist das was! Hat sie bestimmt schon ...
: Im "Tintling" waren doch auch schon ein paar Mal Rezensionen von Pilzkochbüchern. Da wurde in Nr. 4/1998 das Buch von Mascha Kauka: Pilze - 100 Lieblingsrezepte. Augsburg (Weltbild), 130 S., DM 15,--, mit folgendem Text gelobt: "... optisch und kulinarisch ein Hochgenuss zum bemerkenswert kleinen Preis. Unbedingt besorgen."
: Im gleichen Heft wurde auch das Buch "Pilzrezepte für jeden Tag" von Inga von Horn besprochen. Preis 24,80. "Kein Highlight, aber auch nicht schlecht."
: Von Helga und Hans Laux gibt es auch noch "Das Pilzkochbuch" für DM 29,90. Besprochen im Tintling 4/1997: "... wirklich empfehlenswert."
: So viel von mir zu diesem Thema.
: Gruß Karl
¡Hola!
Den Maag habe ich nicht. War mir zu teuer (wußte nicht das es jetzt verscherbelt wird, werde mal schauen) und ich fand es immer etwas aufgebauscht.
Mein Lieblingspilzbuch ist und bleibt der Hölltaler. Weil es sich wirklich um Ein Pilzkochbuch handelt. Luce versucht wirklich auf den Charakter der einzelnen Pilze einzugehen. Auch wenn der Stil seiner Küche veraltert ist und manches auch etwas fragwürdig ist (der eine Holzritterling zur verbesserung eines Mischgerichtes .-)) so sind seine Ideen nicht uncool! Ich finde auch die Jahreszeitliche orientierung sehr Reizvoll. Zum Beispiel die Kombination Weinbergschnecken - Bärlauch - Morcheln!
Am Carluccio (er steht übringens noch in meiner Buchhandlung rum!) finde ich die Bildchen und die Geschichtenm gut. Die Küche ist aber mehr nomale italienische Küche zufällig mit Pilzen. Aber lohnenswert ist das alle mal - es ist ja auch interessant wie Iitaliener mit Pilzen umgehen, alles etwas leichter und lockerer. Oder Pilze nd Meeresfrüchte zusammen. Nicht nur Speck und zwiebeln!
Dann habe ich noch Baessato/ Hammerle - Wildpilze, da finde ich die Aquarelle so scheußlich Mißlungen! VIVA GABI GOSSNER - bei dieser großartigen Künstlerin sehne die Pilze echter aus als in Wirklichkeit! Die Rezepte sind aber zu weilen recht orginel.
Dann habe ich noch Naber/ Voorgang vom Falkenverlag. Das Buch ist nur die Bestätigung, daß man zu allem auch ein paar Champignons geben kann. Langweilig.
Die Welt muß doch noch auf das Meisterwerk von Boris und mir warten! Gab es nicht auch mal ein Pilzkochbuch von Rosmarie Dähneke? Wie ist denn das? Grüße Leonie