Saftlinge


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Gesendet von Boris am 16. Dezember 1999 um 14:00 Uhr:

Dies ist eine Antwort auf: Re: Pilz der Woche! gesendet von Markus H. am 14. Dezember 1999 um 19:23 Uhr:

: Hallo Boris !
: Schade, daß die Saftlinge immer seltener werden. Auch bei uns werden sie durch das Almensterben (Wiederaufforstung - "Befichtung") immer rarer.
: Den von Dir abgebilderten Saftling habe ich leider selbst noch nicht gefunden, und deshalb musste ich im Buch nachschauen (was ja zulässig :-)).
: Der grüne Stiel deutet auf einen Papageisaftling hin.
: Laß Dir diesmal mit der Antwort ein bißchen mehr Zeit, vielleicht gibts noch mehr Meinungen :-))
: Grüße
: Markus H. (der in der letzten Zeit die Meldung Forbidden erhält, wenn er Postings anklickt)

Wie die einhellige Meinung beweist, handelt es sich bei den abgebildeten Pilzen um den sehr schönen Papageiengrünen Saftling. Ist auch eine der wenigen Saftlingsarten bei denen man ohne Mikroskop auskommt. Ansonsten habe ich aus dieser Gattung wenig Bilder.

Der abgebildete Pilz ist ein Souvenir aus Ibsheim, dort habe ich aus H. coccinea fotografiert. In dieser Region scheint es noch ausgedehnte Saftlingswiesen zu geben, ebenso im Saarland wie ich dank Harrys Hilfe feststellen konnte. Offenbar sind viele Saftlinge kalkliebend. Auf meinem Unigelände wächst nur Hygrocybe conica, die bei weitem häufigste Art.

Wer hat eigentlich den Granatroten Saftling schonmal in Süddeutschland gefunden? Stimmt es, daß diese schöne, große Art nur im Gebirge wächst?

cu, Boris


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