Re: Schnecken


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Gesendet von Dieter am 28. Januar 2000 um 10:26 Uhr:

Dies ist eine Antwort auf: Re: Schnecken gesendet von Birgit am 27. Januar 2000 um 22:06 Uhr:

: : : Wo Ihr gerade vom Säubern redet und "Darmentleerung": letztes Jahr hatte ich in meiner Küche für zwei, drei Wochen auf einem großen Teller "Susi" und "Lisa" wohnen, zwei ausgewachsene Weinbergschnecken. Die hab ich fotografiert, so zum Spaß mit Salat etc. dekoriert. Zum Aufessen ist es nicht gekommen, weil es eh nur zwei waren und außerdem meine Nichte energisch protestiert hat. Sie sind wieder in Freiheit gelandet.
: : : Nun zur Entleerung vor dem Verzehr: ich habe meine beiden mit Grünzeug gefüttert, die waren total scharf auf frische Koreander-Blätter und dergleichen, Salat nur wenn's nichts anderes gab. Und man konnte beim Fressen zusehen, die waren ziemlich flink und niemals satt. Binnen Stunden war so eine Ration weg und überall fanden sich grasgrüne Kotstreifen. Die sahen irgendwie fast appetitlich aus.
: : : Zurück zur Ausgangsfrage: wenn man einen Haufen Schnecken hat, könnte man sie ja statt sie hungern zu lassen, auch ein paar Tage mit Kräuternahrung "durchreinigen", vielleicht nehmen sie ja einen Teil des Geschmacks an ("Estragon-Schnecken ...etc.) und wenn was drin bleibt, kann man's garantiert mitessen. Ausserdem haben sie dann ein paar schöne Tage, bevor sie dran glauben müssen.
: : : Bon apetit!

: : Hi Wolfgang,

: : gute Idee. Kräuter habe ich reichlich im Garten. Werde ich mal ausprobieren.
: : Gruß, Sandro

:
: Hallo Freunde,

: ich will ja eigentlich kein Spielverderber sein, aber soviel ich weiß stehen "wilde" Weinbergschnecken unter Naturschutz. Kein Wunder, daß du nicht so viele gefunden hast Wolfgang. ZUmindestens in unseren bayrischen Breiten gibts die Biester ziemlioch selten.

: Gruß

: Birgit

Hallo Birgit,

Ich bin der Meinung, daß hier ebenso wie in vielen anderen
Bereichen gilt: solange man für den eigenen Schnabel ein paar
Schnecken sammelt, ist dies zu vertreten (man tut es ja nicht
jeden Tag). Anzuprangern ist der gezielte Raubbau.
Es gibt das "Schneckensammeln", wobei ganze Gegenden abgegrast
werden. Meistens sind das Kinder, die ihr Taschengeld aufbessern
indem sie für einen Spottpreis die Tiere zu den Sammelstellen
bringen. Es kommen dann einige Zentner zusammen, die nach Frankreich
gebracht werden, um bei uns als Französische Weinbergschnecken auf
dem Markt zu landen.

Gruß, Dieter


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