SUBJECT>Fundberichte und Frage POSTER>Oli EMAIL>oli@oliseidel.de DATE>972283413 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>cw04.N1.srv.t-online.de PREVIOUS> NEXT> 11170 11177 11189 11227 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Hallo,

war am Wochenende wieder mal auf Pirsch. Langsam scheint die Pilzsaison doch zur Neige zu gehen. Steinpilze und Pfifferlinge und Semmelstoppis werden langsam rarer. Erstaunlicherweise gibt es aber immer noch Rotkappen in Hülle und Fülle (Die 6 größten Prachtexemplare (völlig madenfrei) brachten es zusammen auf 2,5 kg und waren recht frisch mit festen Röhren) Die gröte Rotkappe mit 35 cm Höhe und 25 cm Hutdurchmesser war aber ein alter Veteran, der Unmengen an Sporen verbreitet haben muß.
Trompetenpfifferlingen entwickeln hingegen z.T. regelrechte Teppiche aus frischen Fruchtkörpern.
Maronen gibt´s auch noch in Hülle und Fülle, sie sind aber überwiegend schon im fortgeschrittenen Reifestadium.

Doch dann ein Rätsel. Am einfachen beschreiben ließe sich die Art als dunkelschwarzbrauner Milchbrätling. Geruch, Aussehen, Milch, Geschmack (roh), leicht "samtige" Oberfläche, alles identisch, wie gesagt, nur die Farbe war dunkelschwarzbraun. Vergammelt war der Pilz jedenfalls auch nicht, eher im Gegenteil, er scheint relativ frisch gewesen zu sein.
Hier sind wohl die Spezialisten gefragt.

P.S. Nachmehreren Monaten der erfolglosen Suche nach einer krausen Glucke werde ich wohl saisonbedingt für heuer abbrechen. Oder gibt´s noch Funde zu vermlden?

Gruß Oli aus der Oberpfalz