SUBJECT>Re: Pappelschüppling, Verwertbarkeit? POSTER>Tilman EMAIL>tilman@doit.inka.de DATE>974022895 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>cw06.WES1.srv.t-online.de PREVIOUS>11969 NEXT> 12007 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
: Hallo Tilman,
: mit dem Pappelschüppling hatte ich dieses Jahr ein lustiges Erlebnis in der
: Pilzberatung: Eine Familie brachte einen ganzen Eimer damit an und wollte
: gern
: bestätigt haben, daß sie Wiesenchampignons gefunden hätten... :-)
:-)))
Ich habe ihn in den Rheinauen gefunden. Lothar hat auch dort reihenweise Pappeln umgelegt, die jetzt, zu Holzmieten aufgeschichtet, an ihren Stirnseiten den Pilz geradezu ausbrüten. Sieht sehr eindrucksvoll aus.(Leider hatte ich keine Kamera dabei) mal sehen ob ich nochmals rechtzeitig vorbeikomme, dann poste ich es hier)
Ich habe nur 4 Exemplare davon zur Bestimmung mitgenommen, obwohl es ein Leichtes gewesen wäre den ganzen Kofferaum in Minuten randvoll zu ernten.
: Ich habe abgeraten, ihn zu verwenden. Er soll bitter schmecken und ist ja
: auch sehr festfleischig.
Ja er ist sehr festfleischig, um nicht das Wort zäh zu gebrauchen.
Die Huthaut ist nach einem Tag Zimmertemperaturlagerung schon richtig ledrig.
Die Stiele sind so knorrig, dass man sie auf sicherlich nicht verwenden kann.
: Weiß nicht, ob man den überhaupt weich geschmort
: bekommt.
Ich schmore ihn mal Test.
Ein anderes Exemplar werde ich versuchen zu brühen und das Wasser weggiessen.
Vielleicht etwas Essig mit ins Kochwasser.
: Das mit dem Trocknen käme mal auf einen Versuch an. Probier es aus und wenn
: es ein Erfolg wird, bitte hier posten.
Das Trocknen hab ich schon mal begonnen.
Ich melde mich mit Ergebnissen
Gruss Tilman
P.S. Sorry wegen dem Doppelposting, das ist durch Browser vor- und zurück-Klicken entstanden.