SUBJECT>Re: Rindenmulch ......all over ??? POSTER>uli prokop EMAIL>poul@utanet.at DATE>975439982 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>olinz-477.utaonline.at PASSWORD>aadT8597lwgtQ PREVIOUS>12407 NEXT> 12436 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

hallo pilzträumer!

das mit dem rindenmulch kann ich teilweise bestätigen. bei einer freundin wuchsen im umkreis von neu gepflanzten apfelbäumen - die pflanzstelle war ebenfalls mit rindenmulch abgedeckt, im ersten jahr nach der pflanzung einige wunderschöne speisemorcheln - insgesamt ergab die ernte so an die dreißig exemplare ( das myzel dürfte wohl mit den wurzelballen mitgewandert sein ). das ist an die sechs jahre her - und sie erschienen leider nie wieder.

wie ist das so mit kultivierungsversuchen? ich hab immer wieder von erfolgversprechenden ansätzen gehört, aber ohne endgültige erfolgsmeldung. im antiken rom soll die morchel ja kultiviert worden sein, wenn ich mich richtig an eine plinius - stelle ( historia naturalis )aus meiner lang vergangenen schulzeit erinnere.

aber irgendwie fände ich es schade, könnte sie gezüchtet werden.
das morchelsuchen, finden, putzen, trocknen und zubereiten gehört ja wirklich zu den highlights eines pilzjahres.

weiterträumen. ich hab für diesen winter genug getrocknete - es war ein toller morchelfrühling.

grüße uli