SUBJECT>Re: Kalkeifel? POSTER>H.-J.Jansen EMAIL>j.jansen@bigfoot.de DATE>955409110 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>p53.bn.shuttle.de PREVIOUS>5209 NEXT> 5227 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
: Meinst Du das Bitburger Gäuland, meine Heimat? Da gibt’s Kalk satt-
Eben!!
es gibt mehrere mitteldevonische Kalkmulden in der Eifel, die sich neben intensiver Landwirtschaft durch Reichtum an seltenen Pflanzen, vor allem Orchideen auszeichnen. Man findet solche Standorte in den zahlreichen Naturschutzgebieten dieser Mulden (Sötenicher, Blankenheimer, Rohrer, Dollendorfer, Hillesheimer, Gerolsteiner, Prümer Mulde). Die größten und interessantesten, weil dort auch wertvolle Laubwaldstandorte zu finden sind, sind Sötenicher, Dollendorfer und Prümer Mulde. Wenn Du einmal einen Eindruck gewinnen willst, besuche die Kalktriften westlich von Bad Münstereifel und Iversheim und das Eschweiler Tal. Das Bitburger Gäuland hat meiner Kenntnis nach eine etwas andere geologische Genese als Ausläufer des Lothringischen Schichtstufenlandes (kalkige und tonige Böden des Muschelkalk, Keuper, Lias)
vgl.: Schumacher,W.: Flora und Vegetation der Sötenicher Kalkmulde; Dechennia, Bonn 1977
oder: Meyer,W.; Schumacher,W.: Geschützte Pflanzen im Rheinland, Bonn 1978
mfg, jason