SUBJECT>Morchelrezept zur Saison POSTER>bleem EMAIL> DATE>955822682 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>p3E9C0933.dip0.t-ipconnect.de PREVIOUS> NEXT> IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Morcheln im
Toastbrot-Körbchen
Klassiker
Für 4 Personen
ca. 12x12 cm gross, 5 mm dick
Morchelsauce:
Morcheln oder 35-40 g getrocknete Morcheln
Weisswein
Toastbrotscheiben wegschneiden, dann die Scheiben
buttern. Je eine Scheibe in ein ofenfestes
Portionenförmchen (Soufflé-förmchen oder
Madleines) oder in die Vertiefung des Muffinbleches
drücken. Mit einem zweiten Förmchen beschweren.
In der Mitte des Ofens ca. 7 Minuten backen.
Herausnehmen, etwas auskühlen lassen, dann die
«Körbchen» aus den Förmchen
nehmen.
nach Grösse halbieren, vierteln oder ganz lassen und
sehr gründlich waschen. Getrocknete Morcheln in
lauwarmem Wasser einweichen, abgiessen und gut abtropfen
lassen. Bundzwiebeln mit etwas Grün fein
hacken.
beifügen, kurz mitdünsten. Mit Portwein
ablöschen und einkochen. Bouillon dazugiessen. Bei
kleiner Hitze zehn Minuten halbbedeckt köcheln.
Crème fraîche dazugeben, mit Senf, Salz und
Pfeffer würzen. Nur noch kurz köcheln.
vorgewärmte Teller anrichten. Die Sauce
einfüllen, mit feingeschnittenem Schnittlauch
bestreuen.
Dazu passt Mischsalat.
Varianten:
ersetzen.
drei Teelöffel Kräuter- oder Estragonessig
ab-schmecken.
Crème fraîche durch Joghurt nature ersetzen.
Dann nur noch vorsichtig erhitzen, damit die Sauce nicht
gerinnt.
Küchenpraxis
Die Toastbrotscheiben dürfen nicht zu trocken sein,
(nicht ausgepackt liegenlassen) sonst lassen sie sich nicht
in die Förmchen drücken. Allenfalls mit wenig
lauwarmem Wasser besprühen.
Toastbrotscheiben mit samt dem Rand buttern und im Ofen
oder in der Bratpfanne golden rösten.
Als Vorspeise reicht die halbe Menge.
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Info Frische Morcheln sind sehr begehrte und entsprechend teure Frühjahrspilze; die Erntezeit dauert etwa von März bis Mai. Ob frisch im Laden, auf dem Wochenmarkt gekauft oder selbst gesucht, meist handelt es sich um die Sorten Speisemorchel oder Spitzmorchel. Typische Merkmale sind bei beiden Sorten die wabenartigen Hüte. Unterschiedlich sind jedoch ihre Formen und die Farbe: Die Speisemorchel (Morchella esculenta) hat einen kugeligen, honiggelben bis dunkelbraunen Hut. Die Spitzmorchel (Morchella conica) ist kegelförmig, und ihre Farben reichen von Graubraun bis Schwarzbraun. Ungeübte Pilzsammler haben ihre liebe Mühe, Morcheln in Laubwäldern aufzuspüren. Da die Farbe der Pilze sich den Farbtönen des abgefallenen Laubes anpasst, entgehen sie leicht der Aufmerksamkeit des Sammlers. Zum Glück gibt es ja auch getrocknete Morcheln zu kaufen. In lauwarmem Wasser eingeweicht und gründlich ausgespült, sind sie mehr als nur Ersatz für die frischen Pilze. Übrigens: Rohe Morcheln sind giftig! Erst das Kochen macht sie für uns geniessbar. |