SUBJECT>Steinpilze auch im Südosten POSTER>Oli EMAIL>oli@oliseidel.de DATE>963903936 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>cw07.N1.srv.t-online.de PREVIOUS>6506 NEXT> IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo Pilzgemeinde,
Seit gestern ist auch bei mir der Fluch gebrochen.
Ich war mit dem Mountainbike unterwegs. Zufällig kam die Strecke an ein paar Steinpiltzplätzen vorbei und zufällig hatte ich Messer und Korb dabei. (Fundort: Waldwege im Fichtenjungwald 600-700 m)
Es reichte satt für eine Pilzmahlzeit für 2 Personen (9 Stück). Lauter Fichtensteinpilze alle ganz jung (z.T. aber schon ganz schön groß, bi 16 cm Hutdurchmesser) und alle (ehrlich) ohne Maden.
Fundorte waren ausschließlich mit gras bewachsene Waldwege. Intensievere Suche im angrenzenden Wald war ohne den geringsten Erfolg.
Als reinrassigen Mykophagen war der restliche Bewuchs natürlich nur zweitrangig.
Sehr viele Ziegenbärte (die Diskussion über den richtigen Namen derselben hatten wir ja erst vor kurzem), wenige Panther- und Fliegenpilze und sonst noch so 10 verschiedene Lamellenpilzarten (aber spärlich).
Eine absolute Besonderheit war ein Steinpilz der anscheinend mitten in einem Ameisennest wuchs. Nach dessen Ausdrehen aus der Erde war der Blick frei in eine Brutkammer voll von Ameisenpuppen.
Nach einer Handvoll Eierschwammerl am letzten Wochenende gehts nun aufwärts. Die Pilzsaison ist eingeläutet.
Gruß Oli