SUBJECT>Re: Täublingsregel??? POSTER>Wolfgang F EMAIL>wolfgangf@fis-europe.de DATE>964548831 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>160.58.8.76 PASSWORD>aa5Ajqx1hSAd. PREVIOUS>6761 NEXT> 6775 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Normalerweise würde ich nie Pilze essen, die ich nicht kenne, aber es gibt ein paar Ausnahmen. z.B. Ziegenlippen und Birkenpilze (wer weiß schon, wie viele Arten sich hinter diesen Namen verbergen ??) und eben Täublinge. Selbst Experten brauchen meist ein Mikroskop und 2 Stunden Zeit für einen Fruchtkörper, aber wenn die Dinger absolut mild sind, festes Fleich haben gut riechen, dann ist die Bratpfanne eine gute Alternative zum Mikroskop.

Dass die Grenze zwischen eßbar und ungenießbar sehr vom persönlichen Empfinden abhängt, sieht man z.B. am Ockertäubling (Russula ochroleuca), aber als Genießer, der nicht 10 hungrige Kinder satt bekommen muß, habe ich nicht den Anspruch, in diesen Grenzbereich vorzustoßen. Bei Russula ist der Grenzbereich groß, aber das Gute ist, dass Du Dich auf Deine Sinne verlassen und Dich nicht vergiften kannst .

Wolfgang F.