SUBJECT>Re: Boletus appendiculatus, käme in Frage.. POSTER>Markus H. EMAIL> DATE>964972211 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>CACHEFLOW1.highway.telekom.at PREVIOUS>6875 NEXT> 6923 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
: Boletus appendiculatus käme sicher in Frage. Aber wenn, dann im weiteren
: Sinn. Unter Weißtanne - das spricht für den umstrittenen B.
: subappendiculatus (Foto z. B. in Breitenbach/Kränzlin). Die Abgrenzung
: gegen B. appendiculatus (unter Laubbäumen und mehr thermophil)ist
: allerdings noch nicht klar gelöst.
: Lothar
Hallo an Alle !
Und Danke für die vielen Antworten. Leider war es bei uns in der letzen Zeit recht feucht, und ich bezweifle stark, daß der Fruchtkörper des Boleten dies überlebt hat - Falls ja, werde ich ich ihn mir mglw. noch mal ansehen.
Auf die Frage von Wolfgang: Ja, du könntest recht haben mit der Annahme, daß die Rottöne eine Farbverfälschung sind - zum Zeitpunkt der Aufnahme waren keine optimalen Lichtbedingungen. Der Stiel wies aber keine Gelbtöne, sondern lediglich ein helles braungrau auf - nur an der Stielbasis (der Stiel war übrigens recht kurz) war er rötlich bis violett.
B. subappendiculatus kann ich mit fast 100%-iger Sicherheit ausschließen - diesen Pilz hab ich in den letzten vier Jahren an zumindest 3 Stellen (Orten) fast jährlich gefunden. Der Stiel des Falschen Anhängselröhrlings (ich sage Gelber Steinpilz) ist fast leuchtend gelb und tritt normalerweise erst ab Mitte August gemeinsam mit dem Schweinsohr und Cortinarius hercynicus auf.
Ich selbst tippe stark auf den Schönfuß - vielleicht eine Form ohne ausgeprägtes Netz und braunen, statt gelben Tönen am Netz -
fast so ähnlich, wie der von mir gefundene Gelbe Netzstielige Hexenröhrling, der im Schnitt nicht blaut, sondern graut, und dessen Röhren bis zum Schluß gelb bleiben (Röhrenboden violett).
Manchmal sind halt auch die "einfachen" Röhrlinge nicht wirklich einfach zu bestimmen.
Beste Grüße
Markus H.