SUBJECT>Re: Hexenröhrlinge POSTER>Birgit EMAIL>b.weisel@t-online.de DATE>967802808 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>p3EE0BA26.dip.t-dialin.net PASSWORD>aaI/tfOdvrV5A PREVIOUS>8413 NEXT> 8417 8441 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
: Hi Oliver,
: habe gestern zum ersten mal einen Schönfußröhrling gefunden, den ich im Wald
: für einen Netzstieligen Hexenröhrling hielt. Zuhause, nachdem ich mich
: einens Besseren belehrt hatte, wollte ich mir den knackigen Gesellen dann
: in die Pfanne hauen obwohl er als Giftverdächtig - leicht Giftig
: eingestuft wird.
: Leider hat meine Freundin mir das dann aber doch "verboten"
: ("du hast nur Mist im Kopf Sandro"). Dabei war der sooooo
: knackig......
: SCHADE!
: Gruß, Sandro
Hi Sandro,
du hättest an dem Schönfußröhrling sehr wenig Freude gehabt, der ist nämlich zusätzlich sehr bitter. In meinen Pilzbüchern rangiert er nicht unter giftverdächtig, sondern unter ungenießbar. Boris hat ihn wohl nach zweimaligem Abkochen (um die Bitterstoffe zu entfernen) schon einmal verspeist, scheinbar war er dann immer noch bitter.
Zum netzstieligen Hexenröhrling: Wir hatten hier das Thema schon mal in letzter Zeit (schau mal ins Archiv), dabei haben sich doch einige Leute aus dem Forum gemeldet, die den Netzstieligen schon gegessen hatten, alle (inklusive mir) schon in Verbindung mit Alkohol - ohne Beeinträchtigung. Andreas kennt wohl als einziger hier persönlich einen Fall von Alkoholunverträglichkeit. Es scheitn also nicht so wie beim Faltentintling zu sein, daß praktisch jeder, der ihn zusammen mit Alkohol verspeist, Probleme bekommt, sondern die Reaktion wesentlich seltener auftritt. Der genaue Prozentsatz der Reaktion würde mich wirklich sehr interessieren.
Gruß
Birgit