SUBJECT>Re: kamera zum pilzefotografieren POSTER>R@lf EMAIL>schuelein@fmp-berlin.de DATE>968104441 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>141.16.242.240 PREVIOUS>8606 NEXT> IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Hallo Hanna,

ich würde zur Zeit nur dann eine Digitalkamera kaufen wenn Du die Bilder vorwiegend fürs Netz oder auf dem eigenen Computer verwenden willst (siehe das tolle Bild von Bleem). Wie Bea aber schon sagte, ist die Qualität der Ausdrucke bei größeren Formaten unzureichend, es sei denn Du kaufst eine sehr teure Kamera (ab 3 Mio Pixel) und einen sehr teuren Drucker und das sehr sehr teure Fotopapier.

Ich würde zu einer ähnlichen Ausrüstung raten wie Bea sie verwendet, einer manuell fokusierenden Spiegelreflexkamera aber mit einem Makroobjektiv das für Nahaufnahmen korrigiert ist (kannst Du auch für "normale" Aufnahmen verwenden). Kauf die Ausrüstung gebraucht, aber bei einem Fotohändler, da bekommst Du meist Garantie. Mit 1000 DM müßtest Du dicke hinkommen. Von Contax, Nikon, Canon, Olympus gibt es viele günstige ältere Gehäuse, )

Ich würde Diafilme verwenden, da diese am universellsten verwendbar sind. (Projektion, Papierbilder, Publikationen, Einscannen für PC).

Die Beleuchtung ist bei Pilzen sehr schwierig. Für einen Anfänger würde ich vom Blitzen abraten (oft harte Kontraste). Meist brauchst Du mehrere Blitze. Ich würde mir ein Ministativ kaufen und mit dem verfügbaren Licht und den meist langen Belichtungszeiten arbeiten (Pilze bewegen sich ja nicht). Manchmal kann eine simple Taschenlampe (z.B. Maglite) zum Aufhellen verwendet werden. Die leidigen Bauchrutschaktionen kannst Du mit einem aufgesteckten Winkelsucher vermeiden, durch den Du dann von oben reinschauen kannst.

Wenn Dich die vielen Ratschläge nun völlig verwirrt haben - gute Bücher zum Thema gibts genug. Schau mal bei amazon.de rein. Suchbegriff Makrofotografie o. ä.

Viele schöne Bilder. R@lF