SUBJECT>Nord-Süd-Gefälle beim Parasol? POSTER>Interhias EMAIL>interhias@t-online.de DATE>969724345 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>pD4B8949E.dip.t-dialin.net PASSWORD>aaSvELJZ3I91s PREVIOUS>9546 NEXT> IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Hallo Pilzfee!

Erstmal Glückwunsch zum Fund! Über Seltenheiten freut man sich halt doch am meisten, vor allem, wenn sie so lecker sind.

Ich wußte gar nicht, daß es bei den Vorkommen des Parasolpilzes ein Nord-Süd-Gefälle gibt. Ist das dein subjektiver Eindruck oder ist das wissenschaftlich belegt? Sind Safranschirmlinge auch selten bei euch?

Jedenfalls kann ich nur bestätigen, daß Parasolpilze rein mengenmäßig, bzw. genauer gesagt gewichtsmäßig, in meinen oberbayerischen Pilzgründen einen stattlichen Anteil ausmachen. Und an manchen Stellen (vorwiegend Holzlagerstellen) erreichen sie gigantische Ausmaße: letztes Jahr im späten Oktober fand sich ein frisch aufgeschirmter Riese mit knapp 40 cm Hutdurchmesser, leztes Wochenende fand ich an der gleichen Stelle ein noch völlig geschlossenes Exemplar, das 400 g wog.

Immerhin, das hilft über manch vergebliches Dickichtgekraxle auf der Suche nach Steinpilzen hinweg.

Also wenn Parasole schon selten sind bei euch, dann merk dir die Stelle, wo du den Warnblinker eingeschaltet hast. Meiner Erfahrung nach wachsen Parasole immer genau an denselben Stellen.

Gruß
Interhias