SUBJECT>Re: Fichte wirft Schatten im Wohngebiet POSTER>Knud L. EMAIL> DATE>986849050 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>nbg2-t4-2.mcbone.net PASSWORD>aawG1ruez3Efc PREVIOUS>14253 NEXT> 14352 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo Helmut
: Diesen Riesenporling, Weißfäuleerreger, erkennt man den an dem weißlichen
: Belag auf den toten Fichten-Holzstücken? Solche Bruchstücke hab ich früher
: schon paar mal gesehen. (Mit Rotfäule hat die Weißfäule ja nichts zu tun).
Nein! Es gibt sehr viele Pilz-Arten die Weissfäuleerreger sind, achte lieber auf die Fruchtkörper, sonst benutzt Du am Ende noch einen Pilz der ausschliesslich auf Totholz wächst.
: Bei dem infizieren der Möbeldübel muss man wohl auch auf genügend
: Feuchtigkeit achten, also ab und zu gießen?
Wenn Du die Dübel kaufst, koche diese ca. 2 Stunden mit den Sägespänen (zur Sterilisation), nach dem Kochen in einer verschlossenen Gefriertüte aufbewahren. Achtung das ganze sollte nicht zu Nass sein! Wasser abtropfen lassen! Wenn die Dübel-Sägespänemasse erkaltet ist, gibst Du das infizierte Holz (Kleine Stücke) zu. Die Dübel haben durch das Kochen genug Wasser aufgenommen und in der Tüte entwickelt sich ein feuchtes Mikroklima in dem das Myzel auf und in die Dübel wächst nach 3-4 Tagen mit einen ausgeglühten Nagel Löcher (ca. 20) in die Tüte machen.
: Kupfer war auch schon ne Idee von mir, die Nägel geben aber wie Thomas
: schreibt die Kupferionen zu langsam an den Baumsaft ab. Ich glaube selbst
: wenn man um den Baum mit Kupfersalzlösung eine Gießaktion macht, führt das
: nicht so schnell zum Erfolg, weil die Wurzeln (Flachwurzler, Wurzelteller)
: sehr weit reichen. Außerdem halte ich das für ökologisch bedenklich.
Habe ich selbst noch nie gemacht, da bin ich wohl auch den "Hören-Sagen" aufgesessen. ;-))
MfG Knud