SUBJECT>Re: Behandlung FSME? POSTER>Uli Prokop EMAIL>poul@utanet.at DATE>993626868 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>mail.hs.hitzendorf.at PREVIOUS>15837 NEXT> IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
hallo,
es war meine tochter, die es vor 12 jahren erwischt hat - sie war damals gerade drei.
der krankheitsverlauf war sehr langwierig, aber sie hats gut und vor allem folgenlos überstanden.
kompliziert wurde die ganze angelegenheit wahrscheinlich dadurch, dass eine endgültige diagnose relativ spät erstellt werden konnte, da einige parameter des krankheitsverlaufs sehr untypisch waren, bzw. leitsymptome vollständig fehlten. in der zwischenzeit weiß ich, dass ähnlich kurze latenzzeiten ( bei meiner tochter weniger als 48 stunden; das fehlen der nackenstarre ) bei kleinkindern recht häufig vorkommen. auch der für die fsme typische zweigipfelige verlauf war bei meiner tochter nur angedeutet.
die wahrscheinlichkeit an einem schweren fsme - krankheitsbild durch einen zeckenbiss zu erkranken ist auch in den hochrisikogebieten nicht sehr groß - da muss jeder für sich entscheiden, wie er mit diesem risiko umgeht, bzw. wie er sich dagegen schützt.
für schwieriger und unübersichtlicher halte ich die borreliose - situation. vor allem ist meines erachtens viel zu wenig bekannt, dass die borreliose - titer auf der negativ seite äußerst unzuverlässige aussagen liefern - man sich also keineswegs in sicherheit wiegen kann, wenn die serologische untersuchung ein negatives ergebnis erbracht hat.
liebe grüße und hoffentlich ein fsme und borrelienfreies pilzjahr
uli