SUBJECT>Re: Wenig Pilze und viele Unsitten im Wald POSTER>Knud L. EMAIL>knud.leiszner@planet-interkom.de DATE>995479495 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>nbg2-t2-2.mcbone.net PASSWORD>aawG1ruez3Efc PREVIOUS>16521 NEXT> IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo Pilzfreunde,
das Vermüllen des Waldes mit Unterholz stelle ich auch vermehrt fest.
Einer "meiner" besten Rotkappenwälder, wurde so undurchdringlich gemacht, dass ich nur noch einen großen Bogen um den Wald machen kann und an die schönen Rotkappen denke, die darin so vor sich hinmodern. Naja ein Gutes hat die ganze Sache ja zumindest, die Pilze können ungestört für Nachkommen sorgen.
Apropos Nachkommen, in anderer Hinsicht werden diese wohl nicht in Aussicht stehen.
Eine ganz andere Art der Vermüllung, sind die vielen Kondome die sich auf so manchen straßennahen Waldweg befinden. Wenn es wenigstens nur Kondome wären, wäre die ganze Sache ja gar nicht so schlimm, denn diese sind nunmal biologisch Abbaubar. Nein Sektflaschen, Plastbecher, MC-Donald's-Tüten, Kunstfaser-Steppdecken usw., halt alles was auf solch einer "Waldspielwiese" benötigt wird, bleibt unbeachtet liegen.
Anderer Müll wäre da z. B. Kühlschränke, Flaschen aller Art, Prospekte (in Bündeln) die ein netter Zusteller den Rehen nicht vorenthalten wollte, Autoreifen, Fernseher, Radios, Blumentöpfe um nur einiges zu nennen. Kurz gesagt der Müll einer Konsumgesellschaft. Warum nur macht man sich die Arbeit und fährt das Zeug kilometerweit in den Wald? Es gibt doch genug möglichkeiten seinen Müll auf legale Art loszuwerden!
Nochmal zurück zu der Sache mit dem Schnittholz und kleinstbäumen die im Wald verbleiben. Führt das nicht zu einen erhöten Waldbrandrisiko? Das Kleinholz ist trocken und ein mögliches Feuer hätte da genug "frische Nahrung" um sich ungestört ausbreiten zu können, kann man da nicht irgendetwas unternehmen? Ich denke da an Feuerwehr oder Bund Umwelt und Naturschutz, um den Waldbesitzer zum "Saubermachen" zu zwingen?
MfG Knud