SUBJECT>Re: Wenig Pilze und viele Unsitten im Wald POSTER>Mine-O EMAIL>voss.otto@t-online.de DATE>995548606 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>cw01.HH2.srv.t-online.de PASSWORD>aaTM2a2cBWPJQ PREVIOUS>16575 NEXT> 16618 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo, Marcus.
Ich habe mich über Deinen Beitrag gefreut. Ich hatte mir ähnliche Gedanken gemacht, mich nur nicht getraut, sie zu äußern. Ich dachte in einem "Urwald" wird ja auch das Unterholz nicht weggeschafft. Mir ist es auch ehrlich gesagt völlig egal, ob ich in dem Wald bequem gehen kann, oder nicht. Hauptsache er sieht gut und gesund aus und ist pilzreich.;-)
Wenn ein Wald allerdings so zuwächst, daß kein Licht mehr durchkommt, kann das ja auch nicht gut für unsere Pilze sein, die ja oft an lichten Plätzen zu finden sind, oder? -Ich weiß nicht genau.
Mit den Monokulturen sehe ich es genau so wie Du. -Gibt es eigentlich noch große richtige Mischwälder in Deutschland? Wie viele? -Sowohl die Fauna und Flora solcher Wälder ist bestimmt wesentlich artenreicher, inklusive der Pilze.
Ich bin mir, wie gesagt, nur nicht sicher ob es unseren Monokultur-Wäldern mit kontrolliertem Wildbestand bekommen würde, wenn man sie sich selbst überlassen würde. - "Urwälder" nach meiner Vorstellung würden es wohl nicht werden. Vielleicht sollte man hier einmal einen Förster fragen.
Gruß Meino