SUBJECT>an Birgit und Dirk POSTER>Marcus B. EMAIL>Mabp@gmx.de DATE>999603938 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>pD903EB6F.dip.t-dialin.net PASSWORD>aarVzGPmnQfsw PREVIOUS>18303 NEXT> 18321 18362 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

: hallo birgit,

: dass der filzige gelbfuß weit herablaufende lamellen haben soll ist mir neu,
: die lamellen sehen aber schon eher cortinarien-mäßig aus, einen schleier
: haben junge exemplare aber auf jeden fall.
: seltsam, dass du den noch nicht gefunden hast, ist er doch einer der
: häufigsten pilze im bergnadelwald (den ich aber nur im urlaub zu sehen
: bekomme).
: gruß
: dirk

Hallo

Das ist sicher kein filziger Gelbfuß, denn er hat immer herablaufende Lamellen. Selbst bei jungen Exemplaren kann man das ganz genau erkennen. Dirk, deine Aussage, das er vor allem im Bergnadelwald vorkommt, kann ich nicht bestätigen. Bei mir (auf 380 m ü. N.N.) ist er ein (sehr leckerer) Massenpilz. Ich glaube eher, das der Filzige Gelbfuß auf relativ sauren Nadelwaldboden und die Fichte (oder Zirbel- und Weymouthkiefer) als Partnerbaum angewiesen ist. Zudem Birgit, habe ich noch nie ein Velum bei diesem Pilz gesehen, in welchem Pilzbuch steht das denn?

Gruß

Marcus B.