SUBJECT>Re: Was geht denn so ab im Winter? POSTER>Thomas Pruß EMAIL>pruss@jahr-verlag.de DATE>1005663378 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>213.191.95.242 PASSWORD>aaufWtfIugoM. PREVIOUS>22530 NEXT> 22537 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
: Hm, Hier gibts keine Weiden. (Salix Arten lieber Thomas, ja).
: Pappeln gibts auch nicht viel. Hm. Der Korb bleibt zu Hause....Das der Kleine
: nicht so leicht friert, ist doch eigentlich logisch oder? Sonst wäre es
: wohl kaum ein Winterpilz? Ich mein, ich bin blond und ne Frau, aber soweit
: langts gerade noch....
: Auch Gruesslis aus dem pilzlosen Wiesbaden
: Angela
Nee,nee Angela: Der Samtfußrübling friert tatsächlich ein. Aber es schadet ihm nichts. Ich möchte doch zu gerne mal wissen, wie er das macht. Besonders dicke Chitinwände kann er eigentlich nicht haben (müsste man mal mikroskopieren), und dass die Zucker- bzw. Salzkonz. im Zellplasma so hoch ist, dass es nicht einfriert, mithin auch keine Eiskristalle bildet, die die Zellen zerstören könnten, kann auch nicht sein: Ein stocksteif gefrorener Samtfußrübling zerbröselt genauso zwischen den Fingern wie ein gefrorenes Blatt.
Alles in allem ein Fall für Spezialisten.
Aber pack den Korb dennoch ein: Wenn du ein paar Kilometer von WI nach Süden fährst, kommst du in die Rheinauen um Riedstadt. Weiden, Pappeln und Erlen bis zum Abwinken. Ich habe da letztes Jahr im November bei Erfelden reichlich Samtfüße gefunden.
Grüsslis
Thomas