SUBJECT>Re: Artbegriff POSTER>Huperzia EMAIL>tanja@jetzweb.de DATE>1006725247 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>ppp018.jellonet.de PASSWORD>aaQ3aWgC6c/zY PREVIOUS>22821 NEXT> 22839 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
: das ist doch graue Theorie. In der Praxis gibt es nur eine Handvoll Arten,
: bei denen dieser Artbeweis angetreten wurde (z.B. die Gattung Hallimasch).
Wie wurde das gemacht und wo gibt es da was drüber?
: Hoffnung kommt allenfalls von den Gentests: die Biologen, die die
: ITS-Regionen untersuchen (DNA-Bereiche, die keine Funktion haben),
: betreiben zumindest mathematisch saubere Ähnlichkeitsvergleiche der
: Chromosomen. Und das, was sie vergleichen, ist bei Tieren, bei denen der
: Artbegriff besser zu fassen ist, innerhalb einer Art sehr konstant.
: Inwieweit sich daraus auch bei Pilzen ein mit akzeptablem Aufwand zu
: fassendes Artkriterium entwickelt, bleibt abzuwarten.
Ich bleib auch bei den Gentest skeptisch, inwieweit sie wirklich "genaueres" sagen können und inwieweit sie aussagekräftig sind. Gibt es nicht auch bei Menschen genetische Unterschiede?
Erklärt es mir bitte, falls ich hier irgendwelche Grundlagen nicht verstanden habe!
Viele Grüße,
Tanja