SUBJECT>Re: Pilze für Garten? (+) POSTER>Anonymus EMAIL> DATE>1017745598 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>a1as09-p40.bln.tli.de PREVIOUS>24848 NEXT> 24858 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Werter Holzfreund!
Sorry! So wenig Zeit Du Dir (Sie sich) für das Schreiben dieser Anfrage genommen hast (haben), so wenig Zeit läßt Du (lassen Sie) dann wohl auch der Natur, um Dein (Ihr) "Problem" gelöst zu bekommen!?
Gedanken:
Die meisten Baumstümpfe werden (bzw. sind schon) ohne anthropogene Beeinflussung durch Pilzsporen besiedelt. Pilzfruchtkörper sind dann nur noch sekundäres Besiedlungsmerkmal. Dazu kommen viele Mikroorganismen, die gesamtheitlich den Baumstumpf als ihre Welt (z.B. Zoozönose) definieren.
Manchmal hilft das Abdecken mit Moos, um die Entwicklung des Mikroklimas etwas zu unterstützen. Man kann aber auch eine Erdabdeckung vornehmen, um diese dann mit einem Pilzsporensud aus dem Wald zu begiessen. Einfälle gibt es da genügend. Der Vollständigkeit geschuldet, sei noch hinzugefügt, das viele Insekten sonnenexponiertes Altholz benötigen. Ameisen mögen solche Plätze auch, aber wer will die schon im Garten!?
Wer mit sovielen Gedanken nicht klar kommt, der ist am besten beraten, wenn er es einfach der Natur überläßt und Freude am Holzabbauvorgang über viele Jahre entwickelt.
Xylophage Grüße, Anonymus.