SUBJECT>Re: Hexenringbildner 2 POSTER>René EMAIL> DATE>1017912606 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>a1as03-p107.bln.tli.de PREVIOUS>24888 NEXT> 24902 24905 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Hallo Andreas,

die grundlegende Frage ist doch, ob tatsächlich jede Pilzart (hier die terricolen Saprobionten und Mykobionten) einen Hexenring bilden kann!? Bisher fand ich dazu keine explizite Erklärung.
Interessant ist, daß beispielsweise Monilinia fructigena, die nicht zu den o.g. Pilzgruppen gehört, auch bzw. immer eine kreisförmige Ausbreitung aufweist.
Genauso wäre zu fragen, warum bisher, im Vergleich zur Gesamtartenzahl, nur so wenige Arten mit Hexenringmerkmalen aufgefunden werden konnten.
Ist in jeden Fall eine artspezifische Ausbreitungsstrategie vorhanden oder wird alles nur durch abiotische und biotische Standortverhältnisse bedingt? Bei LYSEK, KREISEL et al. fand ich dazu auch noch keine Erklärung. Oder doch?

Da gibt es sicher noch Klärungsbedarf und weitere Neugier auf jeden Fall.

Herzliche Grüße René (Buschhexe).