SUBJECT>Re: Stockschwämmchen POSTER>Christoph EMAIL>hahn@dgfm-ev.de DATE>1022654771 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>p5080511D.dip.t-dialin.net PASSWORD>aaRsTM9Wuw.Dk PREVIOUS>26186 NEXT> 26195 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Hi Georg,

: Wann gab es denn den letzten ernsten Vergiftungsfall mit Galerina?

Bei uns in Münche hats ne 6-köpfige Familie erwischt ghehabt (hab im Tintling drüber berichtet gehabt).

Und ich glaube ja, dass Gitfried seine Stockschwämmchen gut kennt. Ohne Frage. Ich bin nur um diejenigen besorgt, die wegen solcher Postigs jetzt doch wieder Stockschwämmchen sammeln, ohne sie genau zu kennen.
In unserer Pilzausstellung haben wir immer beide Arten. Solange die Galerinen schön frisch sind, fallen viele der "selbsternannten" Experten und Stockshwammerlsammler drauf rein.
Zum Glück wachsen die Gifthäublinge meist nicht so zahlreich, sodass gefährliche Vergiftungen zum Glück eher selten sind (sind sie das wirklich? Es wird immer von Knollenblätterpilzvergiftung ausgeganegn, wenn eine Amanitin-Vergiftung auftritt).
Selten aber gibts sogar die Häublinge in Unmengen und richtig groß (bis 8 cm Hutdurchmesser ist möglich). Und dann hat man den Salat. Da tuts mir immer um die armen Kinder leid, die mitessen "dürfen", die es am schlimmtsen erwischt und am wenigsten dafür können.

Vielleicht bin ich aber auch übervorsichtig. Aber es gibt so viel Essbares mit weniger gefährichen Doppelgängern.... aber das ist halt meine Meinung.

Grüße, Christoph