SUBJECT>Nachtrag POSTER>Karl Keck EMAIL>karl.keck@ton-line.de DATE>1047158571 IP_ADDRESS>pD900726B.dip.t-dialin.net PASSWORD>aaN7Fi0MSkR.k PREVIOUS>35815 NEXT> 35830 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
: Hallo Eric,
: in der zitierten Arbeit von Hans Otto Baral (1984) lese ich auf S. 129, dass
: S. coccinea an folgenden Substraten gefunden wurde: Salix 7, Tilia 1,
: Ulmus 21, Fagus 48, Alnus 1, Corylus 9, Carpinus 6, Rosaceae (ohne Rubus)
: 26, Rubus 3, Robinia 2, Acer 1, Fraxinus 1. Dazu kommen noch
: "unsichere" Funde an Quercus und Viburnum. Frag doch mal Herrn
: Baral per eMail, ob er an Deinen Funden interessiert ist.
Doris und Peter Laber und H. O. Baral fanden am 20.5.1979 im Feldberggebiet (Bannwald Napf, unter der St. Wilhelmer Viehhütte), MTB 8113, auf 1200-1250 m Meereshöhe auf Ast von Acer pseudoplatanus ein "reichliches Vorkommen" von S. austriaca. Was die Eindellung anbetrifft, so schreibt Baral: "Ascosporen elliptisch-zylindrisch, terminal mit z. T. deutlicher sattelartiger Depression". Also nicht immer! Je nach Sporenlage kann eine sattelartige Delle eben auch nicht erkennbar sein. Im Übrigen sehe ich an der Spore zwischen der Markierung 30 und 50 eine ziemlich deutliche Abplattung! Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal sind auch die nur bei S. austriaca vorkommenden Konidiensporen: "Im Hymenium meist einige Ascosporen, die an kurzen Keimhyphen Konidien bilden". Hast Du darauf untersucht?
Gruß, Karl