SUBJECT>Re: Gestern im Holzland... POSTER>Harry EMAIL>harry.regin@freenet.de DATE>1056132032 IP_ADDRESS>dialin-145-254-211-066.arcor-ip.net PASSWORD>aaT720eIQgflg PREVIOUS>51696 NEXT> 51701 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

: ...war immer noch nix zu holen.

: Nach den Erfolgsmeldungen hier im Forum und den ersten Kiefernsteinplizen,
: die ich letzte Woche im Thueringer Wald fand, stuerzte ich mich gestern
: ins Holzland. Folgendes bekam ich zu Gesicht: - 4 Gallenröhrlinge (ich
: hoffe, diese 4 Exemplare sind nicht die Vorhut einer Gallenröhrlingsplage
: wie im Vorjahr)
: - 1 vereinzelter Täubling
: - zunächst nur gerochen, dann auch gesichtet: ca 30 Stinkmorcheln
: - jede Menge Blaubeeren....
: - sonst üeberhaupt nix, nichtmal was unbestimmtes

: Letztes Jahr im September/Oktober fand sich direkt neben jeder Stinkmorchel
: noch ein Kiefernsteinpilz. Hoffentlich haben die es ueberlebt, dass genau
: dort 3 von 4 Baeumen niedergemaeht wurden...

Hallo Robert,

ungeniesbare Pilze wie den Gallenröhrling einfach als " Plage " zu titulieren ist doch wohl ein bischen zu sehr durch den Magen gedacht. Bedenke das solche Pilze die zum menschlichen Verzehr nicht geeignet sind, durchaus ein Segen für unseren Wald sein können.Gerade die Mykorrhizapilze ( Gallenröhrling gehört auch dazu ) versorgen ihre Baumpartner mit wichtigen Nährsalzen und verbessern die Wasserzufuhr zu ihm erheblich.

Deine Angst um die Kiefernsteinpilzstelle ist nicht unbegründet. Wenn die Kiefern herausgeschlagen wurden, mit denen dieser Mykorrhizapilz eine Lebensgemeinschaft einging, ist auch er zum Tote verurteilt. Ohne seinen Symbiosepartner überlebt das Mycel des Kiefernsteinpilz nicht.

Gruß

Harry