SUBJECT>Re: junquilleus? POSTER>Anette EMAIL>anette.minarzyk@dw-world.de DATE>1066122129 IP_ADDRESS>194.55.26.3 PASSWORD>aaRJfx.exu9qE PREVIOUS>56473 NEXT> 56547 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Habe leider keine Digikamera, deshalb kein Foto. Was ich hatte, war aber ziemlich eindeutig B. erythropus, ich konnte das feststellen, weil ich am selben Tag, im selben Waldgebiet, auch normalfarbige Pilze hatte, mit denen ich die beiden hellen Exemplare vergleichen konnte, und da habe ich rein anatomisch keinen Unterschied gefunden, bis auf die Farbe eben. Was hier obendrein zutrifft ist "saurer Boden", eventuell auch Lichtmangel, da sie zwar unter Laubholz (Eiche, Buche) standen, aber im Rand- bzw. Streubereich einer älteren Fichtenschonung (schätzungsweise 5-10 Schritte vom Standort), der Untergrund ist überdies silikatisch und hat somit geringe Pufferkapazität. Es ist gut möglich, daß der Boden-PH für die Farbvariante verantwortlich ist, ich kenne ähnliche Effekte von einer ganzen Reihe von Pflanzen. Sollte ich nochmals auf solche Pilze stoßen, werde ich ausprobieren, ob eine schwachbasische Lösung eine Farbumschlag nach rot bewirkt.

Anette