SUBJECT>Re: Ja, Hexeneier! POSTER>Gerd-A EMAIL>Fischer.Bo@t-online.de DATE>1066846461 IP_ADDRESS>p3EE022DB.dip.t-dialin.net PASSWORD>aa8C1ngEOu6F2 PREVIOUS>57155 NEXT> 57190 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo Harald Andreas,
Zitat Petra:
Es sind zwei recht runde Bälle, der eine 6-7 cm, der andere ca.5 cm Durchmesser. Sie ließen sich leicht vom Boden lösen und riechen nicht. Sie sind weich, so als wäre unter der weißen, samtigen Haut eine weichere Schicht und ein festerer Kern. Die weisse Außenhaut ist leicht bräunlich an den Druckstellen geworden.
Sind das Hexeneier? In der Umgebung von 6-7 m standen verstreut ein paar Stinkmorcheln. Und wenn es welche sind, wie kann ich die zubereiten?
Zitat Harald Andreas
ja, das tönt nach Hexeneiern.
Verwechslungsgefahr besteht mit den Eiern von jungen Knollenblätterpilzen, aber die sind hart. Ausserdem mich Stäublingen und Bovisten, die man jedoch essen kann.
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Kommentar:
- Das Spektrum der möglichen Sippen hat Harald Andreas ja angegeben.
- Was mich stört ist, dass ein „Pilzkontrolleur“ -ohne das er dies nachprüfen kann- „Hexenei“ suggeriert und gleichzeitig noch ein Rezept anbietet. Diese Art von Fernberatung (in Deutschland wäre die schlicht verboten) halte ich für leichtsinnig und auch für die Ratsuchende (deren Kenntnis er nicht kennt !!!) wegen der Verwechslungsgefahr mit „Knollis“ mehr als gefährlich.
- Eins sollte jedenfalls klar sein: Der Schluss von n (hier: Stinkmorcheln in der Nachbarschaft) auf n+1 (dann sind das wohl Hexeneier) ist unzulässig und hat schon zu einigen Vergiftungen geführt.
Gerd