SUBJECT>Re: zum Glimmertintling POSTER>andreas 2 EMAIL>amvesper@t-online.de DATE>1070669656 IP_ADDRESS>pD9E2B386.dip.t-dialin.net PASSWORD>aacUXqbOXPPAQ PREVIOUS>59417 NEXT> IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo Rainer,
das ist ja trotzdem ganz ordentlich, was bei Dir noch so im Wachstum begriffen ist. Da bekommt man gleich Lust, selbst auf Exkursion zu gehen, was ich aber dieses Wochenende leider nicht schaffen werde (habe Besuch).
Vielleicht noch ein Tipp zum "?" beim Glimmertintling. Glimmertintlinge sind jung meist schon im Feld, und mit guter Lupe bewaffnet, ausreichend sicher zu bestimmen, denn so ein feinkörniges Velum (da nur aus kugeligen, zelligen Hyphen bestehend) hat meiner Ansicht nach nur noch der mit Vorliebe an Weide wachsende, viel seltenere Coprinus truncorum. Das Velum anderer ähnlicher Tintlinge ist göber flockig, teils pyramidal angeordnet, bei einigen Arten auch fast häutig. Im Gegensatz zum fast glattstieligen C. truncorum (Deutscher Name fällt mir jetzt nicht ein), hat der Glimmertintling Stielzystiden (Kaulozyst.) und ist dadurch oft gut sichtbar bereift.
Gruß Andreas
: Hier einfach noch mal noch ein paar Bilder: 1/ Auf einem Buchenstumpf - jede
: Menge (Glimmer-?)Tintlinge: