SUBJECT>Re: Frage an Rißpilzliebhaber (gibt`s die?) POSTER>andreas 2 EMAIL>amvesper@t-online.de DATE>1084919163 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>pD9E2B993.dip.t-dialin.net PASSWORD>aacUXqbOXPPAQ PREVIOUS>62898 NEXT> 62945 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo Pilzmel,
Risspilzliebhaber gibt´s. Die halten sich aber bei Bestimmungen nach Bildern lieber zurück, denn da liegt man sehr schnell daneben. I. fraudans ist, wie Andreas 1 schon sagt, meist am deutlichen Geruch, wie von dir bemerkt am rimosem Hut und abgeknicktem Rand (der auch oft deutlich von überstehender Huthaut behangen sein kann) zu erkennen. Mikroskopisch hat er von den hier angesprochenen Pilzen auch die breitesten Sporen. I. lacera ist äußerst variabel und daher nicht auszuschließen. Der Hut ist aber untypisch glatt und die Stielbasis zu wenig dunkel. Allerdings hat diese Art den Vorteil, dass sie im Normalfall sehr gut an den langen, schlanken, etwas unregelmäßigen Sporen gut zu erkennen ist. Zu nitidiuscula ist das meiste schon gesagt. Da bin ich mir aber auch nur nach dem Mikroskopieren einigermaßen sicher. Die von Werner angegebenen Sporenlängen sind relativ kurz, passen aber noch ins Konzept.
Eine bessere Idee kann ich leider auch nicht bieten.
Gruß Andreas
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: Hallo Pilzfreunde!
: Allen wackelnden Gardinen und sich vor Erheiterung krümmenden Nachbarn zum
: Trotze habe ich ein paar innerörtliche Pilzchen aufgesammelt. Die wuchsen
: als kleine Grüppchen verstreut auf kaum begrastem Boden unter Kopfweiden.
: In jungem Zustand ist der Hut deformiert-keglig und rotbraun. Schnell
: ausblassend (sonniger Standort).
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: Es ist jedenfalls ein Glattsporer mit kräftigen, beschopften Zystiden (Ch. u.
: Pl.). Ich vermute hier stark den Frühen Rißpilz (I. nitidiscula). Auch
: andere, der Literatur zu entnehmende Merkmale treffen zu, z.B. Velumreste
: zwischen Hut und Stiel. Spricht etwas gröblichst gegen die Art oder gibt
: es noch ähnliche "in der Nähe"?
: Beste Grüße! pm.
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