SUBJECT>Re: War sicher eine Hainbuche! POSTER>Jürgen EMAIL>schreiner_juergen@web.de DATE>1088452828 IP_ADDRESS>dialin-145-254-239-067.arcor-ip.net PASSWORD>aaos9Nm3HhLlM PREVIOUS>64205 NEXT> IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Hallo zuehli,

was mich stutzig macht, ist, dass der Hut keinerlei Ansätze von Rissen oder auffallende Unebenheiten aufweist, was in diesem Alter für L. carpini wegen der zellig strukturierten und daher beim Wachstum fast zwangsläufig aufreißenden Huthaut charakteristisch wäre.

Die safrangelbliche Grundfarbe des Stiels ist wiederum für den (älteren) Birkenpilz recht typisch, gut passen würde auch der moosig-grasige Standort.

Dass Hainbuchen am Standort vorhanden sind, würde eine Birke in der Umgebung nicht zwangsläufig ausschließen. Ich hatte selbst früher mal einen (optisch eindeutigen) Hainbuchenraufuß wegen des Begleitbaums falsch als Pappelröhrling bestimmt; erst als ich später mal nachgeschaut habe, sind mir die zwischen den Pappeln eingestreuten Hainbuchen aufgefallen.

Denk mal scharf nach: War nicht vielleicht doch 'ne Birke in der Nähe??

Gruß, Jürgen