SUBJECT>Weiße Amanita, Helvella, 2 Hygrocybe u.a. (Bilder) POSTER>Werner EMAIL>wpflaum@munich.netsurf.de DATE>1088481451 IP_ADDRESS>C3B3BD69.dial.ision.net PASSWORD>aa2wKqpgXsn1M PREVIOUS> NEXT> 64231 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Hallo,

heute habe ich - dank Peter Karaschs Örtlichkeitstip einige recht seltene Arten gefunden:

Erst einmal Hygrocybe persistens, den Safrangelben Saftling, den ich in wahren Massen gesehen habe:


Dann Hygorcybe calciphila, den Kalkholden Saftling, in geringeren Mengen:


Dann noch Helvella lacunosa, die Grubenlorchel, auch in erheblichen Mengen aber etwas kleiner als in der Literatur angegeben


Und jetzt mein großes Fragezeichen: gibt es eine Amanita excelsa forma alba? In der Literatur habe ich nix dazu gefunden. Gefunden unter einer Eiche, in Nachbarschaft auch noch Fichte und Salweide. Ring oberseits gerieft, Hutrand schwach gerieft, Hut 8,5 cm Durchmesser, ca. 16 cm hoch (größeres Exemplar). Hutmitte mit einem Anflug von Grau, Velumreste vorhanden. Stiel zylindrisch, unten gegürtelt (2 Gürtel), keine gepropfte oder sonstwie wesentlich verbreiterte Knolle. Velum an der Basis sehr vergänglich, d.h. beim Ausgraben gleich abgefallen und bestehend aus hauptsächlich kugeligen Zellen (Hutvelumreste mikroskopiert). Sporen (7,4)-7,9-(8,2)x(5,2)-6,1-6,5, amyloid. Durch die kugeligen Zellen und die Knolle fallen m.E. A. verna, A. phalloides f. alba sowie A. citrina var. alba alle aus. A. virosa fällt m.E. auch aus mehreren Gründen aus. Ich kann mir das nur als Albinoform des Grauen Wulstlings erklären - hat jemand andere Ideen dazu?



Und zum Schluß noch nur für über 16-jährige:

Schneckensex - sind ja keine Nacktschnecken, deswegen dürfen 17-jährige hingucken :-)

Viele Grüße aus dem Münchner Westen,

Werner