SUBJECT>Re: Vollkommen richtig… POSTER>Lemm2 EMAIL>Lemm2@gmx.de DATE>1090340917 IP_ADDRESS>p83.129.23.58.tisdip.tiscali.de PASSWORD>aaNT4ggBByCGA PREVIOUS>65163 NEXT> IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

: … dein Beitrag. Aber dennoch bleibt das Risiko einer Infektion gering. Das
: Infektionsrisiko nimmt ja nicht liniear mit sinkendem Befall der Füchse
: ab, sondern hat eine dynamische Abnahme. Im übrigen gehen die meisten
: Neuinfektionen tatsächlich von Haustieren aus, und betroffen sind vor
: allem Berufsgruppen, die im Forstbereich tätig sind.
: Grüsslis
: Thomas

In der Forstwirtschaft tätige Berufsgruppen sidn ohne Zweifel die am meisten gefährdeten Menschen, aber es hat sich in letzter Zeit doh häufiger bestätigt, dass es auch, wie in dem u.a. Artikel, Bewohner an den Stadträndern treffen kann.

Familie Jungs Garten bei Hennef ist das beliebte Ziel eines Fuchses. Drei Hühner sind ihm schon zum Opfer gefallen. Die Mülltonne hat er ebenfalls erfolgreich nach Fressbarem durchwühlt. Da die Familie viel Obst und Gemüse hat, muss Sabine Eylert-Jung immer ein Auge auf ihre Kinder haben.Denn auf allem, was in Fuchshöhe wächst, könnten auch die Eier des Fuchsbandwurms sitzen.
Diese sind so klein, dass man sie mit bloßem Auge nicht sehen kann. Sie sind im Fuchskot und können sich von dort im umliegenden Gras verteilen. Wer die Bandwurmeier in größeren Mengen in den Mund bekommt, kann daran erkranken.

>>Noch sind vor allem Regionen in Süddeutschland betroffen. Doch der Wurm breitet sich auch in NRW aus. Schätzungsweise 30 Prozent der Füchse sind hierzulande mit dem Wurm infiziert.<<

Die Verbreitungskette des Wurms funktioniert so: Nagetiere dienen als Zwischenwirte. Sie nehmen die Eier vom Kot der Füchse auf. In ihrem Darm schlüpfen aus den Eiern Larven, die durch die Darmwand dringen und zur Leber gelangen können. Hier setzen sich die Larven fest und entwickeln sich zu Finnen, die stetig weiter wachsen.