SUBJECT>Re: Weißer Birkenröhrling, Gerbereischwärzling und POSTER>Jürgen EMAIL>schreiner_juergen@web.de DATE>1098389080 IP_ADDRESS>pD9EC69B5.dip.t-dialin.net PASSWORD>aa5P46Axv2oyk PREVIOUS>72540 NEXT> 72561 72566 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Hallo Christoph,

ich würde wie Matthias auch zu L. brunneogriseolum neigen. Darum wird es sich vermutlich auch bei deinen anderen, mehr braunhütigen Funden gehandelt haben.

Die Art kommt gar nicht selten auch an trockeneren, nährstoffarmen Standorten außerhalb von Mooren vor, oft zusammen mit L. versipelle. Die Merkmale blasse Hutfarbe und robuster Habitus sind gelegentlich zu beobachten, wenn auch selten miteinander kombiniert (Blässlinge sind i.d.R. schmächtiger im Habitus als dunkle Exemplare).

Von L. nucatum und L. variicolor (helle Form: cf. L. alboroseolum) kann man L. brunneogriseolum v. a. anhand der Sporenmaße (Q>3) gut trennen. Ein Blässling von L. scabrum kommt wegen der blaugrünen Stielbasis kaum in Frage.

Es wäre günstig, wenn du den Beleg selber nachprüfst oder für mikroskopische Nachprüfungen aufhebst.

Grüße, Jürgen