SUBJECT>Re: Nelkenschwindlinge auf Bild 1, 2 und 3 POSTER>Andreas EMAIL>agminder@jetzweb.de DATE>1101450419 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>ppp401.jetzweb.de PASSWORD>aa5zOhW9P9mIs PREVIOUS>74718 NEXT> 74728 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Hallo Andreas,

: Im kleinen Laux warnt der Autor vor der Verwechslung
: mit dem Ziegelroten Rißpilz und anderen Rißpilzen, Trichterlingen,
: Rötlingen und Schwindlingen...

Naja, also dieses dünne Pilzchen mit nem Ziegelroten Risspilz verwechseln wollen, da gehört schon ne gehörige Portion Blindheit dazu. Andere Schwindlinge auf der Wiese kenne ich nicht. Rötlinge wäre vielleicht möglich, aber die sind immer ziemlich zerbrechlich, auch im Stiel, was der Nelkenschwindling überhaupt nicht ist. Der hat nämlich einen steifen, fast nicht zerreißbaren Stiel. Deshalb heißt es bei Pätzold auch Nagelschwamm, wie die Zapfenrüblinge. Ein weiteres wichtiges Merkmal sind die sehr entfernten, fast freien Lamellen. Damit sollte man ihn auch von Trichterlingen und vor allem auch Rüblingen aus der Waldfreundverwandtschaft (z.B. Gymnopus ocior) unterscheiden können.

: An welchen Merkmalen kann ich sicherstellen, dass ich Nelkenschwindlinge
: sammle?

Durchweg ocker-beige Färbung, sehr entfernte Lamellen, steifer, unzerreissbarer Stiel. Nach manchen Büchern auch charakteristischer Geruch (etwas bittermandelartig) den ich aber nicht gut wahrnehme. Vorkommen in Hexenringen kann auch ein gutes Merkmal sein, aber wenn er nicht in der freien Wiese wächst sondern am Wegrand oder so, dann gibts auch keine Ringe.

Viele Grüße

Andreas