SUBJECT>Toskana-Pilze Teil 5 (6 Fotos) POSTER>Interhias EMAIL>matthias@interhias.de DATE>1102615164 IP_ADDRESS>pD950ECA0.dip.t-dialin.net PASSWORD>aaSvELJZ3I91s PREVIOUS> NEXT> 75162 75165 75167 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Servus!
Wie versprochen kommen jetzt noch die Raufüße aus der Toskana:
Diese hier wuchsen bei den einzigen Hainbuchen weit und breit, demnach müssten es Hainbuchen-Raufüße (L. carpini) sein:
Rotkappen haben wir auch nur an einem einzigen Standort gesichtet, sinnigerweise standen hier neben den dominierenden Eichen und Kastanien auch einige Espen in der Nähe:
Trotz der Espen in Reichweite würde ich der Beschreibung nach eher auf die Eichenrotkappe (L. quercinum) tippen, das einzelne Exemplar wuchs auch direkt am Stammgrund einer Eiche.
Ich frage mich nur, warum wir unter den Myriaden von anderen Eichen in diesen riesigen Wäldern keine weiteren Rotkappen gefunden haben.
Ein Italienischer Schwammerlsucher wollte uns übrigens einreden, dass die "nicht gut" seien. Aber vermutlich war er nur neidisch, obwohl er eine Menge Porcinis eingekorbt hatte.
Die häufigsten Speisepilze in der Pratomagno-Region waren diesen Oktober übrigens die Parasole, die massenhaft wuchsen und praktisch überall, sogar in der Gipfelrigion des Pratomagno auf ca. 1500 Metern haben wir welche gefunden.
Vielen Dank für eure rege Beteiligung!
Gruß aus München
Hias