SUBJECT>Re: Tinte aus Tintlingen herstellen? POSTER>Ed EMAIL>ed@rat.at DATE>1116616913 IP_ADDRESS>chello080108117038.21.11.vie.surfer.at PASSWORD>aa1xKV/FC90Ng PREVIOUS>79816 NEXT> IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

: Hallo zusammen,

: Phenol diente vermutlich der Konservierung der Tinte und Gummi arabicum (was
: auch immer das ist) verhindert vielleicht, dass sich die Schwebeteilchen
: absetzen, quasi eine Art Emulgator?

: Des Weiteren würde mich interessieren, ob diese Information tatsächlich
: stimmt. Der Autor in allen Ehren, aber ich finde im Netz (weder auf
: Wikipedia noch via Google ) keine Bestätigung. Hat hierzu jemand eine
: Quelle parat?

: Gruß und schönes Wochenende

: Andreas

Weitere Quelle:

http://www.feinspitz.net/ezine/archiv/schopftintling/schopf05.html



Früher nutzte man diesen Vorgang zur Gewinnung von Schreibtinte: Man legte die Pilze in ein Gefäß und wartete bis sich die Tintlinge verflüssigt hatten. Die von Rückständen befreite Soße wurde mit Gummiarabikum eingedickt und mit Phenol konserviert. Die so gereinigte Tinte konnte sodann mit einem Gänsefederkiel aufgetragen werden.


Schönes Wochenende, Ed