SUBJECT>zu ruginosus/ subruginosus POSTER>Markus Wilhelm EMAIL>amwilhelm@hispeed.ch DATE>1123515031 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>217-162-194-184.dclient.hispeed.ch PASSWORD>aacTXe413jCNg PREVIOUS>83479 NEXT> 83508 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo Andreas und Birgit,
danke für die Anmerkungen. Andreas hat sicher recht, es ist gut möglich, dass schlussendlich eine Zusammenlegung erfolgen könnte. Wenn nur der gekerbte Rand ausschlaggebend ist, sicher. Das Problem ist folgendes: früher was selbst romagnesii (ex ruginosus) etwas kaum bekanntes; dabei ist er zumindest bei uns nicht selten. Dann tauchte dieser subruginosus von Bon auf, den ich des öftern fand. Schliesslich wurde dann möglicherwiese genau diese Art zu ruginosus, weil der bisherige ruginosus ungültig beschrieben (oder ähnliches) wurde. Kurz kann man etwas so vermuten: ähnelt der Pilz einem L. pterosporus, ist es L. ruginosus, wenn mehr L. azonites, dann wäre es subruginosus. Die Runzeligkeit ist sicher nicht zu stark zu gewichten. Der sonst typisch gerunzelte L. pterosporus hat dieses Merkmal in den letzten Jahren immer mehr verloren.
Bei L. fuliginosus (ein netzigsporiger Plinthogali)ist ja ähnlich heikel: ist es nun einfach ein sehr dunkler L. azonites? Ich finde diese Art meist unter einzelstehenden Eichen oder an Waldrändern, eigentlich selten im Wald. Immmer relativ gross und mit dem Hut ähnlich gefärbtem Stiel.
Ich denke, wir müssen diese Milchlinge weiter beobachten.
Mit Grüssen, Markus