SUBJECT>Tämmtääh, tämmtäh POSTER>Piwo EMAIL>wolfgang.schoessler@t-online.de DATE>1127843559 IP_ADDRESS>pD9F7BBED.dip.t-dialin.net PASSWORD>aazEPj.EfuCro PREVIOUS>87883 NEXT> 87928 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
da hat ja die mittelhessiche Lahn-Pilz-Gang wieder zugeschlagen. Der eine findet, der andere enträtselt. Glückwunsch Harald. Da läßt sich die alte Schule nicht verbergen. Vielleicht ist es doch besser, nicht so viele Pilze zu essen, sondern die Artenkenntnisse zu erweitern (ggg). Glückwunsch auch an die Anschließer.
Den Salzwiesenchampignon (Agaricus bernardii) habe ich in der Gießener Innenstadt auf einem ca. 1 m breiten straßenbegleitenden Grünstreifen an einer Hauptstraße gefunden. Hier hat er im Winter offenbar genug Tausalz abbekommen, daß er seine eigentliche Heimat die Salzwiesen an den Küsten oder an Salzseen des Binnenlandes verlassen hat und hier bei uns im schönen Mittelhessen gelandet ist. Beachtet neben den groben Schuppen die Fleischrotfärbung beim Durchschneiden. Beides ist charakteristisch für die Art. Das letzte Bild ist ein Nachkömmling vom natürlichen Standort. Falls nicht irgendein Kamel drauftritt, werde ich evtl. morgen noch ein besseres Bild einstellen.
Liebe Grüße und danke für eure Ratebemühungen. Die Lösung war sicherlich nicht leicht.
Piwo